Lichttherapie – Sicherheit und Nebenwirkungen

Lichttherapie kann definiert werden als Exposition gegenüber Tageslicht oder bestimmten Wellenlängen von Licht für eine vorgeschriebene Zeit, um saisonale affektive Störungen, Akne und eine Vielzahl von anderen Bedingungen zu behandeln. Obwohl diese Art der Behandlung im Allgemeinen sehr sicher ist, können negative Auswirkungen auftreten.

Als Folge der Lichttherapie können Patienten über Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Augenbelastung, Schlafstörungen und Schlaflosigkeit klagen. Milde visuelle Nebenwirkungen sind nicht ungewöhnlich, aber schnell zu verabreichen. Daher ist es wichtig, die richtige Dosis und den richtigen Zeitpunkt des Lichts zu bestimmen, um das Auftreten solcher Nebenwirkungen zu vermindern.

Sicherheitsmaßnahmen

Die wichtigsten Kontraindikationen für den Einsatz der Lichttherapie sind Erkrankungen der Netzhaut des Auges (z.B. Diabetes) und der Einsatz von photosensibilisierenden Medikamenten (z.B. Lithium, Melatonin, Phenothiazin-Antipsychotika und bestimmte Antibiotika). Auch Menschen mit Hautkrebs und systemischem Lupus erythematodes sollten diese Art der Behandlung vermeiden.

Die Phototherapie erfordert eine spezielle technische Ausstattung und geschultes Personal. Vollspektrumlampen können zu Sonnenbrand führen, wenn das Licht keinen Diffusor hat, der die ultravioletten Strahlen herausfiltert. Dies ist der Grund, warum Lampen, die in der modernen Lichttherapie eingesetzt werden, ultraviolettes Licht deutlich herausfiltern und als sicherer gelten.

Bei der photodynamischen Therapie müssen physikalische Gefahren wie nichtionisierende Strahlung, die durch das lichtemittierende Gerät erzeugt wird, und chemische Gefahren wie die unerwünschte Einwirkung von Photosensibilisierungsmitteln auf den Patienten für eine sichere Anwendung durch den medizinischen Fachmann berücksichtigt werden.

Persönliche Schutzausrüstung für die photodynamische Therapie sollte Augen- und Hautschutz vor Chemikalien und nichtionisierender Strahlung umfassen. Technische und administrative Gerätekontrollen, die für den sicheren Gebrauch empfohlen werden, sollten strikt befolgt werden.

Auf eine ausreichende Abdeckung der Haut ist zu achten, und es sollten geeignete Materialien verwendet werden, um das Eindringen von Photosensibilisatoren zu verhindern. Daher sind Labormäntel oder andere geeignete Kleidung erforderlich, die möglichst viel freiliegende Haut bedecken und auch die einfallende Strahlung blockieren können.

Die Fähigkeit eines Gewebes, sich vor Strahlung zu schützen, wird oft durch den UV-Schutzfaktor (UPF) gemessen, der angibt, wie viel von der effektiven UV-Dosis zum Schutz der Haut absorbiert wird. Die Bewertung richtet sich in der Regel nach der Faserdichte und -struktur, wobei auch eine Vorbehandlung mit einem UV-inhibierenden Wirkstoff möglich ist.

Nebenwirkungen der Lichttherapie

Eine Lichttherapie, bei der nur sichtbares Licht verwendet wird, gilt allgemein als sicher. Noch kann der Gebrauch von phototherapy für Leute mit Droge beständigem nicht-saisonalem Tiefstand einen hyperaktiven Zustand ergeben, der Manie genannt wird. In diesen seltenen Fällen muss die Lichttherapie reduziert oder gestoppt und der Zustand angemessen behandelt werden.

Jede Behandlung, bei der der Patient ultravioletter Strahlung ausgesetzt ist, ist nicht ganz ohne Risiken – einschließlich einer vorzeitigen Hautalterung und einer erhöhten Möglichkeit der Hautkrebsentstehung im späteren Leben. Auch Augenbelastungen und vorübergehende Kopfschmerzen, die durch das Licht verursacht werden, werden häufig berichtet, obwohl diese Symptome nicht auf eine dauerhafte Verletzung hindeuten.

In der photodynamischen Therapie unterscheiden sich die Nebenwirkungen je nach Art des verwendeten Photosensibilisators, wobei Methylaminolävulinat dazu neigt, während der Behandlung die stärksten Schmerzen und möglicherweise eine höhere Wahrscheinlichkeit einer späteren Hyperpigmentierung zu verursachen. Patienten erfahren manchmal auch ein Aufflackern der Akne, die in der Natur vorübergehend ist.

Lichtempfindliche Reaktionen, die durch Licht ausgelöst werden, beinhalten Rötungen, Stechen und Brennen und lassen in der Regel drei Wochen nach der Behandlung nach. Allergische Reaktionen wie Nesselsucht und Ekzeme können innerhalb weniger Stunden nach dem Kontakt mit der Creme auftreten.

Wenn man sich auf die nicht verifizierte Anwendung der Lichttherapie verlässt, während man die konventionelle Krebstherapie aufschiebt oder vermeidet, kann das schlimme Folgen haben. Deshalb muss ein multidisziplinärer Ansatz verfolgt werden, und es besteht auch die Möglichkeit, die Tumorzellen vorzubehandeln, um sie für eine photodynamische Therapie anfälliger zu machen.